Bei den Verdrängerpumpen unterscheidet man grundsätzlich die
oszillierende Verdrängerpumpe (Kolbenpumpe, Membranpumpe) und die
rotierende Verdrängerpumpe (Zahnradpumpe, Flügelradpumpe, Impellerpumpe, Schlauchpumpe u.a.).
Der große Vorteil aller
rotierenden oder oszillierenden Verdrängerpumpen ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Pumpenarten (zum Beispiel Strömungspumpen) einen beinahe konstanten Durchfluss erlauben, unabhängig von Druckänderungen, Viskositäten und Temperaturschwankungen.
Der Wirkungsgrad einer Verdrängerpumpe kann dabei in Fällen, in denen hohe Differenzdrücke, hohe Viskositäten und stärkere Temperaturschwankungen vorkommen können, um ein Vielfaches höher sein als bei anderen Pumpenarten.
Die Frage ist oft also nicht, ob es eine Verdrängerpumpe sein soll, sondern vielmehr
welche Art von Verdrängerpumpe bei der insgesamt großen Auswahl die beste im jeweiligen Bedarfsfall ist.
- Zahnradpumpen etwa haben den Nachteil, dass sich die Lagerung im Fördermedium befindet, sie deshalb empfindlich gegenüber Feststoffen sind und die Flüssigkeit außerdem umgelenkt wird.
- Drehkolben-Pumpen andererseits erlauben zwar Feststoffe, haben aber wiederum ein schlechtes Saugverhalten und sind außerdem nicht für hohe Drehzahlen geeignet.
- Flügelrad-Pumpen haben ein gutes Saugverhalten, sind aber für hohe Viskositäten und hohen Differenzdruck weniger gut geeignet.
- Auch Schlauchpumpen sind nicht für hohe Differenzdrücke geeignet. Es sind nur niedrige Drehzahlen möglich und das Medium wird gequetscht. Ihre Lebenszeit ist außerdem gering.
- Impellerpumpen sind zwar einfach von der Bauweise, aber nur für niedrige Drücke geeignet und ihre Leistungsdichte ist gering.
In Anbetracht der oben aufgelisteten
Vor- und Nachteile von Verdrängerpumpen hat sich in vielen Fällen die
Schraubenspindelpumpe als optimale Wahl erwiesen, weshalb sich KRAL gezielt darauf spezialisiert hat.