Pumpen mit Magnetkupplung sind 100 % leckagefrei.

Pumpen mit Magnetkupplung sind 100 % leckagefrei.

Die Zeiten ändern sich. Sicherheit hat oberste Priorität, aber gleichzeitig sollen die Kosten so niedrig wie möglich sein. Normalerweise ist nur das eine oder andere möglich, aber mit der Magnetkupplung ist diese Kombination gelungen. Bei der Verwendung von dreispindeligen Schraubenspindelpumpen weiß man, dass es bei Wellendichtungen zu Abnützungen kommen kann, die zu einer Leckage führen. KRAL hat mit der Magnetkupplung die Lösung für dieses Problem gefunden. Bei einer Gleitringdichtung würde eine kleine Leckage schnell zu einem massiven Durchfluss führen. Mit einer Magnetkupplung ist dies nicht mehr der Fall.

Gleitringdichtungen.
Schauen wir uns mal an, wie Gleitringdichtungen funktionieren. Eine Dichtung rotiert mit der Welle, die andere Dichtung ist stationär. Zwischen diesen beiden Dichtungen gibt es eine winzige Leckage, um eine hydrodynamische Schicht zu erzeugen. Bei einer funktionierenden Pumpe ist diese winzige Leckage vollkommen in Ordnung, da die Flüssigkeit verdampft. Bei Flüssigkeiten jedoch, die nicht schnell verdampfen, wie z.B. Öl, wird der Bereich um die Dichtung fettig. Wenn die Gleitringdichtung nicht mehr sauber ist und eine starke Leckage verursacht, müssen die Dichtungen ersetzt werden. Dabei müssen mehrere schwere Komponenten demontiert werden, was eine kostspielige und zeitaufwändige Aufgabe darstellt.

Die Magnetkupplung. 
Die Magnetkupplung funktioniert wesentlich besser, da die beiden Wellen nicht mehr mechanisch abgedichtet sind. Die Flüssigkeit wird im Metallgehäuse aufgefangen und es gibt keine rotierenden Dichtungen mehr. Diese Technik gibt es schon lange, aber die Kosten für die Magnete sind in den letzten Jahren erheblich gesunken, so dass Magnetkupplungen nun eine rentable Investition darstellen.

Vorteile der Magnetkupplung.
Die Magnetkupplung stellt sicher, dass die Gefahr von Gleitringdichtungsleckagen verschwindet. Sie führt zu einem sauberen Maschinenraum. Die Zuverlässigkeit der Pumpe erhöht sich erheblich, was eine wesentlich geringere Wartungsfrequenz bedeutet. Schweröl beispielsweise ist hoch viskos und muss für den Betrieb stark erhitzt werden, dadurch besteht die Gefahr von Leckagen und Bränden. Mit der Magnetkupplung bleibt das gesamte Öl innerhalb des Pumpengehäuses, die Kraftstoffe können nicht mehr aus dem Gehäuse gelangen. Dies erhöht die Sicherheit immens. Außerdem führt die Magnetkupplung aufgrund der geringeren Wartungshäufigkeit und des Wegfalls von Ersatzteilen auch zu einer allgemeinen Kostensenkung.

Kostenreduzierung.
Die Anfangsinvestition in eine Magnetkupplungspumpe ist hoch. Die laufenden Kosten sind dann jedoch erheblich niedriger. So sehr, dass sich die Anfangsinvestition in 3 bis 5 Jahren amortisiert, natürlich abhängig von der Anzahl der Dichtungen, die sonst ersetzt worden wären. Berechnungen zeigen, dass der Austausch von etwa drei Gleitringdichtungen den zusätzlichen Investitionskosten einer Magnetkupplungspumpe entspricht. Die Gesamtkosten einer Pumpe mit Magnetkupplung sind demnach viel niedriger.

05.02.2020

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