Trockenlauf von Pumpen.

Warum können Pumpen trocken laufen?
Bei Trockenlauf befindet sich zu wenig oder keine Flüssigkeit im Pumpengehäuse. Eine Ursache dafür kann die nicht sachgemäße Inbetriebnahme einer Anlage sein, wenn z. B. der Tank geleert oder die Saugleitung geschlossen ist. In der Saugleitung kommen Filter vor, die kontrolliert werden müssen. So kann ausgeschlossen werden, dass sie verstopft sind. Außerdem kann Trockenlauf aufgrund nicht fachgerechter Auslegung der Pumpe entstehen. Werden Höhenunterschiede unzureichend berücksichtigt, führt das zu Problemen im Saugverhalten.

 

Was passiert, wenn Pumpen trocken laufen?
Bei Trockenlauf entsteht Reibungshitze in den Dichtungen. Wenn Gleidringdichtungen nicht ausreichend geschmiert werden, laufen sie trocken. Die Temperaturen steigen und die Dichtungsflächen und O-Ringe werden beschädigt – das führt schließlich zu Leckage.

Weiters kann es bereits nach kurzer Zeit zu Beschädigungen an Spindeln in Form von Abrieb und Riefen und zu Beschädigungen am Gehäuse kommen. Trockenlauf kann unter anderem Leistungsverlust, Druckverlust, erhöhte Geräuschentwicklung, Schwergängigkeit und einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge haben. Schließlich kann Trockenlauf auch zu einem Blockieren der Pumpe und somit zu einem Ausfall der Anlage führen.

 

Selbstansaugende Schraubenspindelpumpen.
Schraubenspindelpumpen sind selbstansaugend und eignen sich besonders für die Förderung schmierender, nicht abrasiver Flüssigkeiten. Einige Baureihen fördern auch nichtschmierende oder sogar feststoffbeladene Flüssigkeiten. Eine fachgerechte Auslegung berücksichtigt kritische Faktoren und sieht gegebenenfalls eine hochwertige Gleitringdichtung vor, die unempfindlich ist und kurzzeitig Mangelschmierung übersteht. Schraubenspindelpumpen haben ein besseres Saugverhalten als z. B. Zahnradpumpen und sind somit sicherer im Betrieb.

Schraubenspindelpumpen fördern linear, bei geringsten Rückströmen, sowohl nieder- als auch hochviskose Flüssigkeiten mühelos.

 

08.11.2021

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