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Schnelle Kostenersparnis.

Die französische Schleppreederei TSM nutzt die Technologie erfolgreich zur Bestimmung des Kraftstoffverbrauchs.
Mit der Investition in leistungsstarke Schlepper (links) ist TSM auf künftige Schiffsaufträge vorbereitet.

In einem vergleichbaren Marktumfeld handelt jedes Unternehmen anders, um auf Erfolgskurs zu bleiben. Die Schleppreederei TSM – Thomas Services Maritimes – hat zwei entscheidende Faktoren identifiziert: eine gewissenhafte Prognose zu erwartender Aufträge, die zur Anschaffung leistungsstärkerer Schlepper führte, sowie die Investition in Geräte, mit deren Hilfe die Crew eigenverantwortlich sinnvolle Entscheidungen zur Einsparung von Kraftstoff treffen kann. Loic Thomas muss nach eigenen Angaben ständig auf die Erfordernisse des Marktes reagieren, um künftige Schleppaufträge mit den richtigen Schiffen termin- und kostengerecht erledigen zu können. Ähnlich geht es auch vielen Binnenschiffern hinsichtlich Art und Umfang der Fracht.

Thomas investiert kontinuierlich in leistungsstärkere Schlepper. So wurde in den Jahren 2008 und 2009 eine Leistung von 600 kW durch 2.580 kW ersetzt, 2010 wurden aus 1.000 kW sogar 4.000 kW, was über die  Investitionsdauer ein zunehmend belastender Kostenfaktor werden kann. Ein modernes Schiffsdesign und energieeffiziente Motoren können zwar dazu beitragen, dass Leistung und Verbrauch nicht im Verhältnis 1:1 steigen. Dennoch will der Schiffseigner wissen, ob die Zusagen des Motorenherstellers eingehalten werden.

Genauso wichtig ist der Faktor »Mensch«. Nicht nur die Motoren sind hinsichtlich ihres Lastprofils verschieden, sondern auch die Besatzungen. Der Kraftstoffverbrauch hängt immer auch von der Schiffsführung ab. Deshalb hat sich Loic für eine Technologie an Bord entschieden, die der Crew helfen kann, die Kosten zu senken. 2010 fiel die Entscheidung, die Hochleistungsschlepper mit dem Kraftstoffverbrauchsmesssystem auszurüsten. Die Installationen begannen 2011 und waren 2013 abgeschlossen.

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Dieser Beitrag ist Teil 3 unserer Serie über die Messung des Kraftstoffverbrauchs. In der nächsten Folge (Teil 4) berichten wir über die Installation und Inbetriebnahme.

 

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