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Präzise Kraftstoff-Verbrauchsmessung an Bord von Schiffen.

Innovative Messgeräte helfen der Hamburger Reederei John T. Essberger bei der täglichen Jagd nach unnötigen Brennstoffverbrauchern.
KRAL Durchflussmessgeräte liefern auf den Essberger-Schiffen »Swakop«, »Zambesi« und »Selinda« präzise Messwerte an das SPM.

Die anhaltende Krise ist eine der schwierigsten, die die Schifffahrt je erlebt hat. Finanzielle Mittel sind durch niedrige Fracht- und Charterraten knapp geworden, zusätzlich üben die hohen Bunkerkosten Druck auf Schifffahrtsunternehmen aus. Daher setzt die Deutsche Afrika-Linien/ John T. Essberger Group (DAL/JTE) auf eine exakte Kraftstoff- und Schmierölmessung auf ihren Schiffen. Mit einem wegweisenden Ship Performance Monitoring und präziser Kraftstoffmesstechnik bietet Essberger Charterkunden somit äußerst wettbewerbsfähige und transparente Schiffe. Das sind beste Voraussetzungen, geschäftliche Partnerschaften zu verfestigen und die Krise gut zu überstehen.

Die Hamburger Reederei John T. Essberger hat in ein Ship Performance Monitoring (SPM) System der Firma M.A.C. System Solutions aus Egestorf investiert, das die präzisen Verbrauchsmesswerte der KRAL Durchflussmessgeräte nutzt, um äußerst praxisnahe Auswertungen und Darstellungen zu erzeugen. Im M.A.C.-System bilden die Daten vom Shoptest, Seatrial und Tanktest die Grundlage für die Basiskurve.

Thomas David, Head New Building bei Essberger, folgt einer sehr naheliegenden Logik: Reeder und Charterer müssen im derzeit schwierigen Marktumfeld gewinnbringend wirtschaften. Folglich entscheiden sich Charterer für Schiffe mit niedrigem Kraftstoffverbrauch, und Reeder müssen Schiffe mit optimaler Verbrauchseffizienz liefern. Der Reeder sichert dem Charterer in der Charter Party den Verbrauch in metrischen Tonnen pro Tag [mt/day] mit ca. +5% zu. Die Vereinbarung gilt bei definierten Wetterbedingungen, definierter Beladung und den beiden Betriebspunkten Slow Steaming und Normalbetrieb. Die Werft und die Zulieferanten müssen für einen Schiffsneubau konkrete Zusagen über den Kraft- und Schmierstoffverbrauch machen. Die Zusagen aller Beteiligten müssen stimmen, damit die berechnete Wirtschaftlichkeit des Schiffs später im realen Seebetrieb erreicht wird und über die Lebensdauer des Schiffs erhalten bleibt.

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